Während die Temperaturen steigen, ordnet sich der europäische Lademarkt im April 2026 neu. Von regulatorischen Durchbrüchen bei der Preistransparenz bis hin zu neuen Community-Funktionen in deiner App – wir fassen zusammen, was du für diesen Monat wissen musst.
Der April markiert für viele Energieversorger den Start in das neue Geschäftsjahr oder Quartal. Das bedeutet für dich: Tarif-Rotation.
Ein wichtiger Meilenstein der EU-weiten AFIR-Verordnung tritt diesen Monat in Kraft. Ab dem 14. April 2026 sind Betreiber verpflichtet, dynamische Preisdaten (also den exakten, aktuell gültigen Preis) in Echtzeit bereitzustellen.
Was bedeutet das für dich?
In Deutschland wird das Thema §14a EnWG im April 2026 praktisch greifbar. Viele Netzbetreiber führen nun zeitvariable Netzentgelte ein. Das Ziel: Das Stromnetz entlasten, indem E-Autos dann laden, wenn wenig los ist.
Seit die Kartenzahlung an neuen Schnellladern Pflicht ist, nutzen viele Gelegenheitslader das Terminal aus Bequemlichkeit.
Die nackten Zahlen: Während die EU Transparenz fordert, nutzen viele Betreiber die Kartenzahlung für hohe Service-Aufschläge. In vielen Fällen ist der Preis pro kWh am Terminal deutlich höher als bei Nutzung eines via Chargeprice gefundenen MSP-Tarifs (Managed Service Provider).
Strategie: Nutze das Kartenterminal als “Notnagel”, aber bleib für deine Routine beim Preisvergleich. Die Ersparnis deckt oft die Kosten für das nächste Software-Abo oder den Kaffee am Ladestopp.
Wir arbeiten ständig daran, die Datenqualität zu verbessern. Passend zur Roadtrip-Saison haben wir ein Feature gelauncht, das die Ladeplanung auf ein neues Level hebt: Die Foto-Funktion.
Statische Daten sagen dir, wo die Säule steht. Ein Foto sagt dir, wie du dort parkst.
So machst du mit: Wähle in der App deine Ladestation aus, klicke unter dem Reiter “Details” auf „Foto hinzufügen“und lade dein Bild direkt hoch. Damit hilfst du tausenden Fahrern, böse Überraschungen vor Ort zu vermeiden.