Chargeprice

Logo

April Update: Das ist neu am Lademarkt ⚡️🔋

Frühlingszeit ist Planungszeit.

Während die Temperaturen steigen, ordnet sich der europäische Lademarkt im April 2026 neu. Von regulatorischen Durchbrüchen bei der Preistransparenz bis hin zu neuen Community-Funktionen in deiner App – wir fassen zusammen, was du für diesen Monat wissen musst.

Marktanalyse April: Neue Tarife & Dynamik im DACH-Raum

Der April markiert für viele Energieversorger den Start in das neue Geschäftsjahr oder Quartal. Das bedeutet für dich: Tarif-Rotation.

    • Festschreibung der Konditionen: Viele Anbieter haben zum 1. April ihre Preise für das restliche Jahr fixiert. Wir beobachten aktuell eine Stabilisierung bei den Grundgebühren-Modellen, während die Ad-hoc-Preise (Laden ohne Vertrag) im Schnitt leicht steigen.Variable Tarife auf dem Vormarsch: Vor allem in städtischen Netzen in Deutschland und Österreich sehen wir vermehrt Tarife, die die Netzauslastung spiegeln. Wer nachts lädt, spart – ein Trend, den Chargeprice in der Preisberechnung bereits voll berücksichtigt.

Neu ab April 2026: Das Ende der “Preisschild-Rätsel”

Ein wichtiger Meilenstein der EU-weiten AFIR-Verordnung tritt diesen Monat in Kraft. Ab dem 14. April 2026 sind Betreiber verpflichtet, dynamische Preisdaten (also den exakten, aktuell gültigen Preis) in Echtzeit bereitzustellen.

Was bedeutet das für dich?

    • Transparenz vor dem Stecken: Schluss mit versteckten Startgebühren, die erst auf der Abrechnung auftauchen.
    • Digitale Preisschilder: An immer mehr Säulen findest du QR-Codes oder Displays, die dir den Ad-hoc-Preis sekundengenau anzeigen.
    • Aber Achtung: Nur weil der Preis “transparent” ist, ist er noch lange nicht “günstig”. Die Chargeprice App bleibt dein wichtigstes Werkzeug, um diesen angezeigten Ad-hoc-Preis gegen deine hinterlegten Ladekarten-Tarife zu prüfen. Oft sparst du trotz Transparenz-Offensive immer noch 10-20 Cent pro kWh, wenn du die richtige App nutzt.

Zeitvariable Netzentgelte: Laden nach der Uhr

In Deutschland wird das Thema §14a EnWG im April 2026 praktisch greifbar. Viele Netzbetreiber führen nun zeitvariable Netzentgelte ein. Das Ziel: Das Stromnetz entlasten, indem E-Autos dann laden, wenn wenig los ist.

    • Niedrige Netzentgelte: In den Nachtstunden oder zur Mittagszeit (bei viel Photovoltaik-Einspeisung) sinken die Durchleitungsgebühren.
    • Direkte Ersparnis: Anbieter geben diese Vorteile zunehmend an Kunden mit dynamischen Tarifen weiter. Wenn du also die Möglichkeit hast, deine Ladung im April auf die späten Abendstunden zu verschieben, zeigt dir Chargeprice jetzt noch deutlicher, welche Anbieter diesen “Zeit-Bonus” bereits in ihre Endpreise kalkulieren.

Chargepric Profi-Tipp!💡

Die AFIR-Falle am Kartenterminal

Seit die Kartenzahlung an neuen Schnellladern Pflicht ist, nutzen viele Gelegenheitslader das Terminal aus Bequemlichkeit.

Die nackten Zahlen: Während die EU Transparenz fordert, nutzen viele Betreiber die Kartenzahlung für hohe Service-Aufschläge. In vielen Fällen ist der Preis pro kWh am Terminal deutlich höher als bei Nutzung eines via Chargeprice gefundenen MSP-Tarifs (Managed Service Provider).

Strategie: Nutze das Kartenterminal als “Notnagel”, aber bleib für deine Routine beim Preisvergleich. Die Ersparnis deckt oft die Kosten für das nächste Software-Abo oder den Kaffee am Ladestopp.

Chargeprice Inside: Die Station bekommt ein Gesicht

Wir arbeiten ständig daran, die Datenqualität zu verbessern. Passend zur Roadtrip-Saison haben wir ein Feature gelauncht, das die Ladeplanung auf ein neues Level hebt: Die Foto-Funktion.

Statische Daten sagen dir, wo die Säule steht. Ein Foto sagt dir, wie du dort parkst.

    • Reale Parksituation: Ist der Platz für Gespanne geeignet oder durch Poller begrenzt?
    • Witterungsschutz: Gibt es eine Überdachung für den Aprilregen?
    • Orientierung: Findest du die Säule auch in einem unübersichtlichen Parkhaus?

So machst du mit: Wähle in der App deine Ladestation aus, klicke unter dem Reiter “Details” auf „Foto hinzufügen“und lade dein Bild direkt hoch. Damit hilfst du tausenden Fahrern, böse Überraschungen vor Ort zu vermeiden.