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Frühlingserwachen für dein E-Auto:
So holst du das Maximum an Reichweite Raus🌸🔋

Im März steigen die Temperaturen in Europa langsam wieder in den zweistelligen Bereich. Für E-Auto-Fahrer:innen ist das die beste Nachricht des Jahres: Dein Akku verlässt den Winterschlaf und das solltest du nutzen.  Wir zeigen dir, wie du dein Auto vom Winterdreck befreit und technisch perfekt auf die erste Frühlings-Tour vorbereitest.

Der Wechsel von 0 °C auf 15 °C Außentemperatur ist für ein Elektroauto wie ein Kurzurlaub. Die chemischen Prozesse im Akku laufen flüssiger, und der Energiehunger der Bordelektronik sinkt drastisch. Aber der Winter hat Spuren hinterlassen, die man jetzt beseitigen sollte.

Warum der Frühling die „Goldene Zeit“ für E-Autos ist

    1. Akkus habens gerne kuschelig warm
      Die chemischen Prozesse innerhalb der Batterie laufen bei kalten Temperaturen langsamer ab. Dadurch sind Leistungsaufnahme- und Abgabe oft stark eingeschränkt. Hersteller schaffen hier zwar mit Batterie-Heizsystemen Abhilfe, dies geht aber zulasten der Reichweite. Eine von der Außentemperatur erwärmte Batterie bietet also sowohl mehr Leistung, als auch mehr Reichweite.

    1.  Das Ende des Zusatzverbrauches
      Im Winter verbrauchen die Innenraumheizung und die Belüftung permanent Energie. Im Frühling übernehmen oft schon die Sonne und höhere Temperaturen diese Arbeit. Außerdem brauchst du durch die geringere Feuchtigkeit nicht so oft deine Scheibenwischer. Dein Durchschnittsverbrauch kann allein dadurch oft um bis zu 20 % sinken.

    1. Rekuperation in Bestform
      Im Winter ist die Energierückgewinnung oft eingeschränkt, da ein kalter Akku hohe Ströme nur langsam aufnimmt. Jetzt „beißt“ die Motorbremse wieder richtig zu und schiebt bei jedem Bremsvorgang maximale Energie zurück in die Zellen. Dadurch kannst du nun auch wieder deine Bremsen optimal schonen. 


Der Chargeprice Frühlings-Check: Technik & Pflege

1. Die Salz-Kur: Mehr als nur Kosmetik

Salz ist der natürliche Feind jeder Karosserie und Elektronik.

    • Was du tun solltest: Gönne deinem Wagen eine gründliche Unterbodenwäsche, um die Reste von Streusalz zu entfernen. Achte besonders darauf, die Radkästen und die Umgebung der Ladeklappe zu reinigen.

    • Profi-Tipp: Reinige die Gummidichtungen an Türen und Ladeklappe mit einem feuchten Tuch und trage ggf. ein Pflegemittel auf. Das verhindert, dass sie spröde werden oder im nächsten Jahr festkleben.

2. Flüssigkeiten und Sichtbarkeit

Auch ein E-Auto braucht Pflege unter der „Frunk“-Haube:

    • Scheibenwasser: Tausche das Winter-Frostschutzmittel schrittweise gegen Sommerreiniger aus, der besser gegen Insektenrückstände wirkt.

    • Bremsflüssigkeit: Ein kurzer Check in der Werkstatt oder der Blick auf den Ausgleichsbehälter schadet nicht – Sicherheit geht vor.

3. Reifenwechsel: Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Die Faustregel „O bis O“ (Ostern bis Oktober) ist ein guter Richtwert, aber kein Gesetz.

    • Die Sicherheit: Wechsle erst, wenn die Temperaturen konstant über 7 °C liegen. Sommerreifen bieten auf warmem Asphalt deutlich kürzere Bremswege und ein präziseres Handling. Bitte achte hierbei auf die geltenden Gesetze. 

    • Die Effizienz: Sommerreifen haben einen geringeren Rollwiderstand als Winterreifen. Der Wechsel spart dir direkt wertvolle Prozente bei der Reichweite. Vergiss nicht: Prüfe den Luftdruck direkt nach dem Wechsel, da die Temperaturunterschiede der letzten Monate den Druck beeinflusst haben könnten.

Fazit: Bereit für den ersten Roadtrip

Der Frühling ist die Zeit, in der das E-Auto zeigt, was es kann. Mit einer gründlichen Reinigung, dem richtigen Reifendruck und einem wachen Auge auf die Flüssigkeiten bist du bereit für die ersten Langstrecken des Jahres.

Chargeprice-Tipp: Da du jetzt wieder schneller lädst, lohnt sich ein Blick in die App besonders. Kürzere Ladezeiten bedeuten oft geringere Kosten bei Zeittarifen. Da viele Anbieter zum Quartalswechsel (1. April) ihre Preise anpassen, solltest du im März besonders aufmerksam vergleichen.

 

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